GER: Ludwig Wilhelm Erhard (* 4. Februar 1897 in Fürth; † 5. Mai 1977 in Bonn) war ein deutscher Politiker (CDU).
Er war von 1949 bis 1963 Bundesminister für Wirtschaft, von 1963 bis 1966 Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland und 1966/67 CDU-Bundesvorsitzender. Er war Hochschullehrer an der Ludwig-Maximilians-Universität München und an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Erhard gilt als „Vater der Sozialen Marktwirtschaft“ und als „Vater des Wirtschaftswunders“ nach dem Zweiten Weltkrieg.
Ludwig Erhard wurde am 4. Februar 1897 als Sohn des Textilwarenhändlers Wilhelm Philipp Erhard, der aus dem Dorf Rannungen (Unterfranken) stammte, und dessen Frau Augusta (geborene Hassold) in der fränkischen ...
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NÜRNBERG - Der Vater des «Wirtschaftswunders», Ludwig Erhard, ist der dritte Kandidat der Aktion des Bayerischen Rundfunks, «Bayerns Beste».Erhard war als erster Bundeswirtschaftsminister und späterer Kanzler geradezu die Symbolfigur der Sozialen Marktwirtschaft und des steigenden Wohlstands. Am 1. Dezember 1966 musste Erhard von seinem Amt als Kanzler zurücktreten. Seine Vorschläge, die schwächelnde Wirtschaft zu retten, fanden keine Unterstützung mehr.Der Bayerische Rundfunk stellt den ...
bild.de 09.01.2009
Was würde Ludwig Erhard dazu sagen?
Die Raserei des Rettens
Von HANS D. BARBIER*
Foto: dpa Picture-Alliance
„Ja, Kinder, was wollt ihr euch denn noch alles einfallen lassen?“ So würde Ludwig Erhard fragen, wenn er die Hilfe des Staates für die Übernahme der Dresdner Bank durch die Commerzbank kommentieren könnte.Der Commerzbank, die sich gegenwärtig den Kauf einer Bank nun wirklich nicht leisten kann, wird ein Staatskredit gegeben, damit sie eine Bank kaufen kann, die dem Wanken näher ist als dem Bestehen. So ...
pibi - in poll Ludwig Erhard