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Jörg Haider

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War ein österreichischer Politiker des sogenannten dritten Lagers. | Was an Austrian politician. Died in 2008.
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Biography

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GER:

 

Jörg Haider (* 26. Jänner 1950 in Goisern, Oberösterreich; † 11. Oktober 2008 in Lambichl, Gemeinde Köttmannsdorf, Kärnten) war ein österreichischer Politiker des sogenannten dritten Lagers. Haider war zwischen 1971 und 1975 Bundesobmann des Rings Freiheitlicher Jugend und von 1986 bis 2000 Vorsitzender der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ). Im April 2005 spalteten sich unter seiner Federführung zahlreiche Funktionäre von der FPÖ ab und gründeten die Partei Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ). Er war von 1989 bis 1991 sowie von 1999 bis zu seinem Tod Landeshauptmann von Kärnten.

 

Politische Karriere

Haider fungierte im Laufe seiner Karriere in verschiedenen Positionen innerhalb der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ), unter anderem für 14 Jahre als Parteichef. Unter seiner Führung erlebte die FPÖ ein stetiges Steigen in der Wählergunst, die ihren Zenit bislang bei den Nationalratswahlen 1999 erreichte. Die FPÖ wurde außerdem zur stimmenstärksten Partei in Kärnten. Allerdings wird Haider auch als hauptverantwortlich für die größte Wahlniederlage in der österreichischen Parteiengeschichte angesehen (Verlust von fast zwei Dritteln der Wählerstimmen bei der Nationalratswahl 2002). Seine Politik sorgte im Laufe der Zeit für zahlreiche Kontroversen und führte zum Parteiaustritt einer großen Zahl von Parteimitgliedern.

 

  • Anfänge (1966–1985)

Erste öffentliche Aufmerksamkeit gewann Haider 1966, als er sich an einem Redewettbewerb des als deutschnational eingestuften Österreichischen Turnerbundes in Innsbruck beteiligte. Haiders politische Karriere in der FPÖ begann als Vorsitzender (Funktionsbezeichnung: Bundesjugendführer) des Rings Freiheitlicher Jugend in den Jahren 1971 bis 1975. 1976 wurde Jörg Haider Parteisekretär in Kärnten, 1979 zog er als damals jüngster Abgeordneter für die FPÖ in den österreichischen Nationalrat ein.

 

  • Politischer Aufstieg (1986–1999)

Mit Hilfe des deutschnationalen Flügels gelang es ihm am 13. September 1986 bei einem Parteitag in Innsbruck, Steger als Vorsitzenden der FPÖ abzulösen. Bei den darauf folgenden Nationalratswahlen konnte die FPÖ vor allem dank Haider ihr Ergebnis verdoppeln. Nach seiner Abwahl in Kärnten wurde Haider wieder Klubobmann der FPÖ im Parlament. Die Partei konnte in der Folge bei einer Reihe von Landtagswahlen deutliche Zugewinne verzeichnen, zum Teil sogar im zweistelligen Prozentbereich. Obwohl Jörg Haider und die FPÖ bis etwa 1993 den Beitritt Österreichs zur damaligen Europäischen Gemeinschaft befürworteten, sprachen sich die FPÖ und Haider später gegen den Beitritt aus. Haider galt bis zum Ende als erklärter EU-Skeptiker. Anders als die FPÖ sprach er sich selbst jedoch für einen Beitritt der Türkei zur Europäischen Union aus. Am 15. März 1999 gewann die FPÖ mit Haider als Spitzenkandidat mit einem Stimmenanteil von 42,09 % die Wahl zum Kärntner Landtag. Die FPÖ wurde damit erstmals die stimmenstärkste Partei in einem Bundesland. Am 8. April 1999 wurde Haider nur mit den Stimmen der FPÖ-Abgeordneten zum zweiten Mal zum Landeshauptmann gewählt.

 

  • Rückzug in die Landespolitik (2000–2008)

Im Februar 2000 trat Haider überraschend von seinem Posten als FPÖ-Vorsitzender zurück, bestritt jedoch, sich damit den internationalen Protesten gebeugt zu haben. Am Faschingsdienstag des Jahres 2002 reiste Jörg Haider nach Bagdad, um mit Saddam Hussein zusammenzutreffen. Später in diesem Jahr kritisierte Jörg Haider seine Partei aufgrund der Verschiebung einer Steuerreform heftig und löste damit einen FPÖ-internen Machtkampf aus. Haider wollte den Parteivorsitz wieder übernehmen, zog sich jedoch innerhalb weniger Tage wieder zurück, da angeblich Attentatsdrohungen gegen ihn und seine Familie vorlägen. Neuwahlen wurden anberaumt, bei denen Haider als Spitzenkandidat jedoch nicht zur Verfügung stand. Stattdessen wurde Herbert Haupt Vorsitzender. In der konstituierenden Landtagssitzung vom 31. März 2004 wurde Haider – erstmals mit der Unterstützung sowohl der SPÖ (durch Anwesenheit) als auch der ÖVP (durch aktive Ja-Stimmen) – wieder zum Landeshauptmann gewählt und schloss ein Arbeitsübereinkommen mit der SPÖ.

 

  • Rückkehr in die Bundespolitik (2008)

Am 12. August 2008 gab Haider bekannt, für die Nationalratswahl 2008 als Spitzenkandidat des BZÖ anzutreten, das etwaige Mandat allerdings nicht anzunehmen, sondern Kärntner Landeshauptmann bleiben zu wollen. Haider wurde Ende August bei einem Parteitag des BZÖ in Graz, mit Zustimmung aller Delegierten ohne Gegenkandidaten, einstimmig zum Parteivorsitzenden gewählt. Das BZÖ konnte seinen Stimmenanteil bei der Wahl am 28. September 2008 mit 10,7 % mehr als verdoppeln, was Beobachter wie auch Parteifreunde Haiders vor allem seiner Kandidatur zuschreiben. So gelang der Partei auch in Kärnten mit 39,4 % ihr bestes Ergebnis, während sie in den anderen Bundesländern zwischen 4,7 % (Wien) und 13,2 % (Steiermark) erreichte.

 

quelle

 

 

ENG:

 

Jörg Haider (26 January 1950 – 11 October 2008) was an Austrian politician. He was Governor of Carinthia on two occasions, the long-time leader of the Austrian Freedom Party (FPÖ) and later Chairman of the Alliance for the Future of Austria (Bündnis Zukunft Österreich, BZÖ), a breakaway party from the FPÖ. Haider was a controversial figure within Austria and abroad. Several countries imposed mild diplomatic sanctions against his party's participation in government alongside Wolfgang Schüssel's ÖVP, starting from 2000. Haider died in a car accident shortly after leading the BZÖ in the 2008 Austrian Parliamentary elections.

 

Political career

  • Rise to power in the FPÖ

In 1970 Haider became the leader of the FPÖ youth movement and headed it until 1974. Haider rose rapidly through the party ranks. In 1972, at the age of 22, he was already a well-established leader and was made party affairs manager of the Carinthian FPÖ in 1976. In 1979 he was the youngest delegate among the 183 members of parliament, at age 29. The decisive point of his career came in 1986 when he defeated Austrian Vice Chancellor Norbert Steger in the vote for party leadership at the party convention in September in Innsbruck.

 

  • Political struggle in Carinthia

Until 1989, the socialist/Social-Democratic party SPÖ held an absolute majority in the Austrian province of Carinthia; when it received less than 50% of seats in 1989, ÖVP and FPÖ formed a coalition and elected Haider as Landeshauptmann (governor) of Carinthia. Haider had to resign his post as governor and the FPÖ-ÖVP coalition was replaced by an SPÖ-ÖVP coalition. Although the remark was costly both for Haider and the FPÖ, a country-wide poll reported that 42 percent of Austrians considered the press's treatment exaggerated, and 33 percent believed Haider's remarks to be based in fact. In 1999, Haider again was elected governor of Carinthia by the Carinthian parliament, where the FPÖ now held a plurality of more than 42%. Even after the FPÖ fell to only 10% from 27% in the national elections in 2002, Haider's support in Carinthia did not diminish and he succeeded in the 2004 elections receiving a slightly higher percentage (42.5%) than in 1999.

 

  • FPÖ chairman

Under Haider's leadership, the FPÖ moved to the right, reflecting Haider's nationalist, anti-immigration, and anti-EU views. Haider relied primarily on populism (see below) to advance his interests. From 1986 when Haider became the FPÖ's chairman the party's share in elections rose from 5% in the 1986 elections to almost 27% in 1999. In October 2003, in a cabinet reshuffle instigated by Haider, Haupt stepped down as Vice Chancellor and was replaced by Hubert Gorbach. On 7 March 2004, the FPÖ won a plurality (42.5%) of the vote in the elections for the Carinthian parliament. On 31 March 2004, Haider was re-elected Governor of Carinthia by the FPÖ and SPÖ members of the state parliament.

 

  • Creation of a new party

As a consequence, the FPÖ, whose chair was Haider's sister, Ursula Haubner, was riven with internal strife. On 4 April 2005, Haider, Haubner, Vice Chancellor Hubert Gorbach and other leading figures of the FPÖ announced the creation of a new party called Alliance for the Future of Austria (Bündnis Zukunft Österreich, BZÖ) with Haider as leader. In effect, this split the FPÖ into two parties. From June 2006 to August 2008, the BZÖ was led by Peter Westenthaler. On 30 August 2008, shortly before the legislative election, Haider re-assumed the party chairmanship. Subsequently, the BZÖ received 10.7% of votes, and the FPÖ 17.5% of votes.

 

  • Stefan Petzner

Stefan Petzner, Haider's designated successor as party chairman, stated in an ORF radio interview on 19 October 2008, that at the time of Haider's death he and the politician were in a relationship which "went far beyond friendship" with the full knowledge of the latter's wife. Petzner also said that "Jörg and I were connected by something truly special. He was the man of my life (German: Lebensmensch)." The term Lebensmensch can imply an intimate relationship but can also be interpreted as "icon" or "mentor". Associated Press reported Petzner's comments as "Jörg and I were connected by something truly special. He was the man of my life ... I loved him as a best friend." Haider had never denied or confirmed the rumours about his sexuality, but he was often criticised for surrounding himself with young men in his political movement, which was nicknamed 'Haider's boys' party'.

 

Death

Haider died of injuries from a car crash at Lambichl in Köttmannsdorf near Klagenfurt, in the state of Carinthia, in the early hours of 11 October 2008. He had been on his way to celebrate his mother's 90th birthday. Haider's blood alcohol level at the time of the crash was 1.8 mg/l, more than three times the legal limit of 0.5 mg/l. This fact was noted by both Haider's spokesman and the state prosecutor. T. e director general of the Carinthian administration declared that in case the Governor had been intoxicated the State would have the right to recourse.

 

source

18 September 2012

updated: 2014-01-03

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