GER: Dieter Althaus (* 29. Juni 1958 in Heiligenstadt) ist ein Lobbyist und ehemaliger deutscher Politiker (CDU). Er war vom 5. Juni 2003 bis 30. Oktober 2009 Ministerpräsident des Freistaats Thüringen.
Leben - Ausbildung und Beruf
Althaus legte 1977 das Abitur ab und leistete anschließend seinen Grundwehrdienst in der Nationalen Volksarmee. 1979 begann er ein Lehrerstudium der Physik und Mathematik an der Pädagogischen Hochschule in Erfurt, das er 1983 als Diplom-Lehrer beendete. Bis Ende des Jahres 1989 war er als Lehrer für Physik und Mathematik an der Polytechnischen Oberschule (POS) in Geismar tätig, seit 1987 außerdem als stellvertretender Schulleiter.
Ende November 1989 schied Althaus auf eigenen Wunsch aus seiner ehrenamtlichen Mitarbeit im ...
Der ehemalige Ministerpräsident Dieter Althaus (CDU) hatte während seiner Amtszeit die erste Weiche für den jetzigen Papstbesuch gestellt. Unserer Zeitung erzählte er, wie er den Papst eingeladen hat, was er mit diesem Besuch verbindet - und warum er den Besuch trotz der immensen Kosten für wichtig hält.
TLZ: Herr Althaus, wenn der Papst nach Deutschland und morgen nach Thüringen kommt, dann ist das auch maßgeblich Ihrem Einsatz zu verdanken. Wie kam es zu der von Ihnen ausgesprochenen Einladung?
Dieter Althaus: Ich habe mich gleich nach der Wahl ...
Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus hat vier Tage nach der schweren Niederlage der CDU bei der Landtagswahl alle Ämter aufgegeben. Dieter Althaus ließ durch die Staatskanzlei erklären, er werde mit sofortiger Wirkung als Ministerpräsident des Freistaats Thüringen und als Landesvorsitzender der CDU zurücktreten. Althaus zog damit offenbar die Konsequenzen aus dem dramatischen Stimmenverlust der CDU. Die Christdemokraten hatten bei der Landtagswahl knapp 12 Punkte eingebüßt und nur noch 31,2 Prozent der Stimmen erhalten.
Erfurt - Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus (CDU) hat sich für den Wettbewerb unter den Bundesländern ausgesprochen. Das sei sinnvoller, als eine Zusammenlegung, sagte der 51-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. «Entscheidend ist, dass die Länder ihre eigene Kraft nutzen können.» Der Begriff «neue Bundesländer» sei 20 Jahre nach dem Mauerfall nicht mehr gerechtfertigt. Allerdings werde er sicher noch einige Jahre weiterleben, «weil es teilungsbedingte Lasten gibt», sagte Althaus, der bei der Landtagswahl am ...