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Christian Wulff

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Deutscher Politiker (CDU) - der zehnte Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland (2010-2012). / German politician and lawyer - former President of Germany (2010-2012).
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Biography

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GER: Christian Wilhelm Walter Wulff (* 19. Juni 1959 in Osnabrück) ist ein deutscher Politiker (CDU). Er war vom 30. Juni 2010 bis zu seinem Rücktritt am 17. Februar 2012 der zehnte Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland. Zuvor war Wulff von 2003 bis 2010 Ministerpräsident des Landes Niedersachsen.

 

Herkunft und Ausbildung

Christian Wulff wurde als zweites Kind des Juristen Rudolf Wulff und dessen Ehefrau Dagmar (geb. Evers) geboren. Wulffs Eltern trennten sich, als er zwei Jahre alt war. Nachdem auch sein Stiefvater die Familie verlassen hatte, übernahm Christian Wulff als 16-Jähriger die Pflege der inzwischen an multipler Sklerose erkrankten Mutter und half bei der Erziehung seiner jüngeren Halbschwester aus der zweiten Ehe seiner Mutter. Eine weitere jüngere Halbschwester entstammt der späteren neuen Partnerschaft seines Vaters.

Nach dem Besuch der Elisabethschule und dem Abitur am Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium in Osnabrück absolvierte Wulff ein Studium der Rechtswissenschaften mit wirtschaftswissenschaftlichem Schwerpunkt an der Universität Osnabrück, das er 1987 mit dem ersten juristischen Staatsexamen beendete. Nachdem er 1990 sein Referendariat mit dem zweiten Staatsexamen abgeschlossen hatte, war er bis 1994 als Rechtsanwalt in einer Anwaltssozietät in Osnabrück tätig.

Als seinen „politischen Ziehvater“ bezeichnete er Werner Remmers, einen „der profiliertesten Köpfe des politischen Katholizismus in den 1980er und 1990er Jahren“. Wulff ist römisch-katholisch. 1988 heiratete er Christiane Vogt (* 1961), die er während des Jurastudiums in Osnabrück kennengelernt hatte und mit der er eine gemeinsame Tochter hat (* 1993). 2006 trennten sie sich und wurden 2008 geschieden. Seit 2008 ist Wulff in zweiter Ehe mit der Medienreferentin Bettina Wulff (geborene Körner, * 1973) verheiratet, die einen 2003 geborenen Sohn aus einer vorherigen Beziehung mit in die Ehe brachte. Die Eheleute Wulff haben einen gemeinsamen Sohn, der 2008 geboren wurde.

 

Partei

Wulff trat 1975 in die CDU ein. Hier engagierte er sich zunächst in der Schüler Union, in der er von 1978 bis 1979 niedersächsischer Landesvorsitzender und von 1978 bis 1980 Bundesvorsitzender war. Wulff wird dem sogenannten Andenpakt zugerechnet, einer ursprünglich geheimen Seilschaft von Unionspolitikern. Von 1979 bis 1983 gehörte er dem Bundesvorstand der Jungen Union an. Von 1983 bis 1985 war er Landesvorsitzender der Jungen Union Niedersachsen. Seit 1984 gehört er dem Landesvorstand der CDU in Niedersachsen an, von 1994 bis 2008 war er deren Landesvorsitzender. Wulff war vom 7. November 1998 bis zu seiner Wahl zum Bundespräsidenten einer von vier stellvertretenden Bundesvorsitzenden der CDU und ab dem 21. März 2003 Mitglied im Vorstand der Konrad-Adenauer-Stiftung.

Während seiner Amtszeit als Bundespräsident ruhte – wie bei allen seinen Amtsvorgängern – die Mitgliedschaft in seiner Partei.

 

Rat der Stadt Osnabrück

Von 1986 bis 2001 war Wulff Ratsherr der Stadt Osnabrück und in dieser Zeit von 1989 bis 1994 Beigeordneter sowie Vorsitzender der CDU-Ratsfraktion.

 

Abgeordneter im Niedersächsischen Landtag

Von 1994 bis 2010 war er als direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises Osnabrück-West Mitglied des Niedersächsischen Landtages (MdL). Von Juni 1994 bis März 2003 war Wulff Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion und somit auch Oppositionsführer im Landtag.

Christian Wulff trat bei den Landtagswahlen in Niedersachsen 1994 und 1998 als CDU-Spitzenkandidat für das Amt des Ministerpräsidenten an. Mit Ergebnissen von 36,4 Prozent (1994) bzw. 35,9 Prozent (1998) für die CDU konnte er sich jedoch nicht gegen den Amtsinhaber Gerhard Schröder durchsetzen.

Als Oppositionsführer im niedersächsischen Landtag warf Wulff im Jahr 1999 dem damaligen Ministerpräsidenten Gerhard Glogowski in einer Sponsoringaffäre vor, „seine Unabhängigkeit und damit seine politische Handlungsfähigkeit“ verloren zu haben, so dass deshalb die Niederlegung des politischen Amts unvermeidlich wurde. Wulff ging nach dem Rücktritt Glogowskis noch weiter, indem er forderte, dessen Pension, mindestens aber dessen Übergangsgeld zu kürzen.

Wulff gehörte 2000 wegen der Düsseldorfer Flugaffäre zu den schärfsten Kritikern des damals amtierenden Bundespräsidenten Johannes Rau und forderte in der Berliner Zeitung im Januar 2000 dessen Rücktritt: „Es ist tragisch, dass Deutschland in dieser schwierigen Zeit keinen unbefangenen Bundespräsidenten hat, der seine Stimme mit Autorität erheben kann. Es handelt sich in Nordrhein-Westfalen offensichtlich um eine Verfilzung mit schwarzen Reise-Kassen jenseits der parlamentarischen Kontrolle. Dies stellt eine Belastung des Amtes und für Johannes Rau dar.“

Der Durchbruch in der niedersächsischen Landespolitik gelang Wulff gegen den Ministerpräsidenten Sigmar Gabriel bei der Landtagswahl in Niedersachsen 2003 mit einem Ergebnis von 48,3 Prozent der Stimmen. CDU und FDP bildeten eine Koalition. Am 4. März 2003 wurde Wulff zum Ministerpräsidenten gewählt; er führte die aus sieben CDU- und zwei FDP-Ministern bestehende Niedersächsische Landesregierung an.

Von Oktober 2006 bis 17. Oktober 2007 war Christian Wulff turnusgemäß Vorsitzender der deutschen Ministerpräsidentenkonferenz.

Nach dem erneuten Wahlsieg der CDU bei der Landtagswahl am 27. Januar 2008 einigten sich CDU und FDP auf die Fortführung der Koalition unter Wulffs Führung. Die CDU hielt mit 42,5 Prozent der Stimmen trotz Verlusten ihre Rolle als stärkste politische Kraft in Niedersachsen. Wulff wurde am 26. Februar 2008 erneut zum Ministerpräsidenten gewählt.

 

Politik als niedersächsischer Ministerpräsident

In Niedersachsen setzte Wulff von Anfang an eine rigide Sparpolitik durch, die auch vor sozialen Einschnitten nicht haltmachte. Unter anderem wurden die Ausgaben im Hochschulbereich drastisch gekürzt. Wulff strich ferner im Jahr 2005 die pauschale Blindengeldzahlung. Nach heftiger Kritik des Blindenverbandes und einem drohenden Volksbegehren, für das ein breites Bündnis aus Sozialverbänden mehr als 600.000 Unterschriften sammelte, führte Wulff 2006 die Pauschalzahlung in reduzierter Höhe wieder ein.

Am Anfang seiner Regierungszeit wurde eine Schulstrukturreform durchgeführt, bei der die Orientierungsstufe (fünfte und sechste Klasse) abgeschafft und ein Zentralabitur bereits nach zwölf Schuljahren eingeführt wurde. Die Lernmittelfreiheit wurde ebenfalls abgeschafft. Weiterhin wurden mehr Polizisten zum Zwecke der inneren Sicherheit eingestellt.

Wulff lehnte eine Kreisreform in Niedersachsen ab und favorisierte stattdessen eine interkommunale Zusammenarbeit. Unter der Führung von Wulff führte die Landesregierung in Niedersachsen eine Verwaltungsreform durch, in deren Rahmen die Bezirksregierungen abgeschafft und eine zweistufige Landesverwaltung eingeführt wurde.

Am 17. April 2010 kündigte Wulff eine Kabinettsumbildung an, welche vier der sieben CDU-geführten Ministerien betraf. Die neuen Minister wurden am 27. April 2010 offiziell berufen und vom Landtag bestätigt. Hierzu gehörte Aygül Özkan als erste muslimische Ministerin eines deutschen Kabinetts.

Wulff trat für eine Verlängerung der Laufzeit deutscher Atomkraftwerke ein und sprach sich für ein offensiveres Vorgehen der CDU/CSU bei der Debatte zu diesem Thema aus.

 

Bundespräsident

Nach dem Rücktritt des Bundespräsidenten Horst Köhler am 31. Mai 2010 wurde Wulff am 3. Juni 2010 als Bundespräsidentschaftskandidat der Regierungskoalition aus CDU/CSU und FDP vorgestellt. Bei der Bundespräsidentenwahl in der 14. Bundesversammlung am 30. Juni 2010 in Berlin trat Wulff gegen Joachim Gauck (Kandidat von SPD und Grünen), Luc Jochimsen (Kandidatin der Linken) und Frank Rennicke (Kandidat der NPD) an. In den ersten zwei Wahlgängen erreichte keiner der Kandidaten die erforderliche Mehrheit. Nachdem Jochimsen und Rennicke im dritten Wahlgang nicht mehr angetreten waren, setzte sich Christian Wulff mit 625 Stimmen gegen Joachim Gauck mit 494 Stimmen durch.

Unmittelbar nach seiner Wahl zum Bundespräsidenten trat Wulff von seinem Amt als niedersächsischer Ministerpräsident zurück. Zu seinem Nachfolger wählte der niedersächsische Landtag am 1. Juli 2010 David McAllister.

Da das Amt des Bundespräsidenten zum Zeitpunkt der Wahl vakant war, trat Wulff sein neues Amt sofort mit Annahme der Wahl an. Nach sieben protestantischen Amtsvorgängern war er der erste katholische Bundespräsident seit Heinrich Lübke.

 

Rücktritt

Am 17. Februar 2012 trat Christian Wulff vom Amt des Bundespräsidenten zurück. Er begründete seinen Schritt mit geschwundenem Vertrauen. Einen Tag zuvor hatte die Staatsanwaltschaft Hannover die Aufhebung seiner Immunität wegen Verdachts der Vorteilsannahme beantragt, um Ermittlungen beginnen zu können. Anlass der Ermittlungen waren Meldungen vieler Medien im Rahmen der Wulff-Affäre (auch 'Causa Wulff' genannt).

Nach dem Rücktritt wurde in der Bevölkerung, in Medien und in der Politik darüber diskutiert, ob Wulff das Ex-Bundespräsidenten zustehende Ruhegehalt ("Ehrensold") erhalten solle. Anfang März 2012 teilte das dafür zuständige Bundespräsidialamt mit, dass er ihn erhält. Wulff hatte wenige Tage vor Beginn seiner Amtszeit gesagt, der Ehrensold sei zu hoch; man müsse dort „Abstriche“ machen.

 

Großer Zapfenstreich

Am 8. März 2012 erhielt Christian Wulff eine Abschiedszeremonie, den Großen Zapfenstreich der Bundeswehr in Berlin. Als Gast nahmen u. a. die deutsche Bundeskanzlerin und einige Mitglieder der Bundesregierung teil. Hingegen sagten vier Bundestagsvizepräsidenten, die vier noch lebenden Bundespräsidenten a. D. – Horst Köhler, Roman Herzog, Richard von Weizsäcker und Walter Scheel –, der Präsident sowie der Vizepräsident des Bundesverfassungsgerichts ihre Teilnahme ab. Auch die Spitzenpolitiker der Opposition nahmen an der Veranstaltung nicht teil. In der Nähe der Veranstaltung kam es zu einer Demonstration mit Zwischenrufen und Verwendung von Vuvuzelas mit mehreren hundert Teilnehmern.

 

Gesellschaftliche Ämter

Wulff ist Senator der Max-Planck-Gesellschaft sowie Ehrensenator der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste Salzburg.

Wulff ist einer der Schirmherren der Initiative Schüler Helfen Leben, der Deutschen Multiple-Sklerose-Gesellschaft und der Initiative „Mutmacher der Nation“. Er ist außerdem Schirmherr der Deutschen Welthungerhilfe, der Stiftung „Eine Chance für Kinder“, die die Lebensbedingungen von sozial benachteiligten Frauen und Kindern verbessern will, des KidCourage-Preises, der engagierte Kinder und Jugendliche des Landkreises und der Stadt Osnabrück für besonderes soziales Verhalten öffentlich auszeichnet, der niedersächsischen Sportstiftung, die Aktivitäten zugunsten des Breiten-, Leistungs-, Behinderten- und Nachwuchssports in Niedersachsen fördert, und der niedersächsischen Tafeln, die Lebensmittel an Bedürftige verteilen, sowie der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG).

Als Ministerpräsident von Niedersachsen gehörte Wulff auch dem Aufsichtsrat der Volkswagen AG an.

 

Sonstiges

Wulff hatte einen Gastauftritt in dem Fernsehfilm Mein alter Freund Fritz (ZDF, 2007; Buch und Regie: Dieter Wedel; mit Ulrich Tukur, Veronica Ferres, Maximilian Brückner und Uwe Bohm), in dem er sich selbst als Ministerpräsident spielte, der eine Rede anlässlich einer Klinikeröffnung hält.

Wulff ist mit dem Unternehmer Carsten Maschmeyer befreundet. Maschmeyer gehörte zu den Gästen bei Wulffs Hochzeit im Jahr 2008. Wulff hielt zudem 2009 die Laudatio, als Maschmeyer (der zuvor eine Professur am Institut für Psychologie mit einer Spende von 500.000 Euro gefördert hatte) von der Universität Hildesheim die Ehrendoktorwürde verliehen wurde.

Wulff ist Ehrenmitglied im Rotary Club Hannover-Leineschloß.

 

Quelle

 

 

ENG: Christian Wilhelm Walter Wulff (born 19 June 1959) is a German politician and lawyer. He served as the President of Germany from 2010 to 2012. A member of the Christian Democratic Union, he served as Prime Minister of the state of Lower Saxony from 2003 to 2010. He was elected President in the 30 June 2010 presidential election, defeating opposition candidate Joachim Gauck and taking office immediately, although he was not sworn in until 2 July.

On 17 February 2012, Wulff resigned as President of Germany, facing the prospect of prosecution for allegations of corruption relating to his prior service as Prime Minister of Lower Saxony.

 

Early life and education

Wulff was born in Osnabrück and is Roman Catholic. His father left the family, and he grew up with his mother. As a teenager, he had to take responsibility for the care of his younger sister, after his mother developed multiple sclerosis. After completing his Abitur at the Ernst Moritz Arndt Gymnasium in Osnabrück, Wulff went to study law with a specialisation in economics at the University of Osnabrück. In 1987 and 1990, he passed the first and second state examinations in law, and has since worked as an attorney.

 

Political career

Since 1975, Wulff has been a member of the CDU. From 1978 to 1980, he served as federal chairman of the Schülerunion, a political high school student organization affiliated with the Christian Democrats. From 1979 to 1983, he was on the executive board of the Junge Union and became its regional chairman in Lower Saxony in 1983. However, he decided to resign from the board in order to pursue his law degree, which he completed in 1986. The same year, he was elected a city councillor in his hometown. Since 1984, he has sat on the CDU's regional party council of Lower Saxony, serving as its chairman since 1994.

The Christian Democrats made Wulff candidate for state Premier in the run-up of the 1994 Legislative Assembly elections. However, the popular incumbent Gerhard Schröder won and secured an absolute majority in the Lower Saxony legislature, leading some observers to doubt the wisdom of the provincial party nominating a young and neophyte candidate for Premier. After four years in opposition, the 1998 legislative assembly election brought another opportunity for Wulff to become Prime Minister. Indeed, the federal Christian Democrat party, led by Chancellor Helmut Kohl, pinned their hopes on Wulff – a Wulff victory would have stopped the inevitable rise of Schröder to the Social Democrat nomination for Chancellor. However, supported by a wave of sympathy for his candidacy for chancellor in the 1998 federal election, Schröder was returned to power by an enhanced majority – leaving Wulff to serve five more years as provincial leader of the opposition.

Schröder won the 1998 federal election, leaving the premiership to his anointed successor, Interior minister Gerhard Glogowski. The latter soon stumbled over a scandal involving free travel paid by TUI and was succeeded by Sigmar Gabriel. In the wake of the 1999 scandal, as well as rising discontent with Schröder's federal cabinet, the Christian Democrats rose in the opinion polls and became a serious contender for power in the 2003 assembly election.

Wulff has been one of the four deputy chairmen of the CDU party at the federal level since 7 November 1998, and has been a board member of the Konrad Adenauer Foundation since 2003.

 

President of Germany

Christian Wulff was elected President of Germany on 30 June 2010, winning 625 of 1242 votes on the third ballot of the Federal Convention. He became Germany's youngest president at the age of 51. Wulff was sworn in on 2 July 2010 in front of the Bundestag and the Bundesrat.

His main contender in the election was Joachim Gauck, a civil rights activist from East Germany and a former Federal Commissioner for the Stasi Archives. Himself not a member of any party, Gauck was nominated by the opposition SPD and Greens as their presidential candidate on 3 June.

Wulff was succeeded as Premier of Lower Saxony by David McAllister. Wulff's candidacy for President of Germany in the 2010 presidential election was formally confirmed by Angela Merkel, Guido Westerwelle and Horst Seehofer, the heads of the CDU, FDP and CSU parties, during the evening of 3 June 2010.

In August 2011 President Wulff opened an economists' conference on with a speech on the euro. He criticized the European Central Bank (ECB), which had entered a second round of bond buy-ups from heavily indebted euro-zone nations, calling the plan to stabilize the euro "legally and politically questionable".

 

Scandals and resignation

In December 2011, allegations emerged over President Christian Wulff’s former ties with affluent businessmen. While he was still Premier of Lower Saxony, the state parliament inquired whether Wulff had any business ties with friend and millionaire entrepreneur Egon Geerkens. He denied that he had, concealing that he had received a private loan of some €500,000 from Geerkens' wife Edith in 2008 to purchase a house. Geerkens even admitted to managing the deal. On 22 December, Wulff made a public statement apologizing for his handling of the loan affair and conceded that he should have made his personal records available more quickly. "That was not straightforward and I am sorry," he added.

Just when the affair seemed to settle down, it was revealed that President Wulff had applied undue pressure on Springer Press to delay or even prevent initial revelations on the loan scandal until he was back from a visit abroad. When Wulff found out that the BILD tabloid was going to break the story, he called editor-in-chief Kai Diekmann, but only reached his voice mail and left a message in which he angrily threatened a "final break" in relations with the Springer publishing house and to take legal action.[18] By the beginning of January 2012, President Wulff lost support by the public, commentators called for him to resign, the opposition increased pressure again, and his own party was distancing itself from him for his attempted censure of freedom of the press.

On the evening of 4 January 2012, Wulff gave a much anticipated interview in a program broadcast jointly by the two main public TV stations ARD and ZDF. He declared that he wanted to stay in office and that the call to Diekmann had been a "serious mistake" that was "unworthy" of a president and for which he had already apologised. For the sake of transparency, he further promised to have his office publish the responses to some 400 recent press inquiries online and initially posted a summary, but then revoked his promise a few days later, citing confidentiality issues and organizational difficulties. Within a week however, several newspapers began making use of their right to publish their own enquiries with the respective responses. On 18 January, Wulff’s lawyer announced and presented online transcripts of legally released journalists’ questions and their respective answers.

As more allegations of possible corruption emerged, the prosecutors in Hanover, the capital city of the state of Lower Saxony, sought the Bundestag to lift Wulff’s immunity as President to investigate possible granting and/or accepting of undue advantages. Pre-empting this, Wulff resigned on 17 February 2012. As a reason for his resignation, Wulff stated that "(the German people's) trust and thus his effectiveness have been seriously damaged" and that "for this reason it is no longer possible for him to exercise the office of president at home and abroad as required." The media reaction stressed that Wulff's resignation was inevitable and that it presented another challenge for Merkel, who will have to find another candidate amidst the Eurozone crisis.

A new presidential election was required within a month to elect his successor. Until the new President was elected, Horst Seehofer of the Christian Social Union (CSU) was acting president. The new president, Joachim Gauck, was elected on 18 March by a Federal Convention.

 

Family

Christian Wulff met his first wife, lawyer Christiane Vogt (born 1961), when they were both law students in Osnabrück in 1983. They married in March 1988, and have a daughter, Annalena (born 1993). In June 2006, Wulff announced that he would divorce his wife. Wulff subsequently married an aide from the PM's Office, Bettina Körner (born 1973 in Hanover), on 21 March 2008 in a low-. ey ceremony. She has a son from a previous relationship, and on 12 May 2008, she gave birth to their first child together, also a boy.

 

Source

 

 

10. Oktober 2012

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