GER: Alain Berset (* 9. April 1972 in Freiburg; heimatberechtigt in Misery-Courtion)ist ein Schweizer Politiker (SP). 2003 wurde er in den Ständerat gewählt, den er im Amtsjahr 2008/2009 präsidierte. Am 14. Dezember 2011 wurde er als Nachfolger von Micheline Calmy-Rey in den Bundesrat gewählt. Seither leitet er das Eidgenössische Departement des Innern (EDI).
Leben und Ausbildung
Berset wuchs im Dorf Belfaux zwischen Freiburg und Payerne auf. Er besuchte die Mittelschule in Freiburg und studierte an der Universität Neuenburg, wo er sein Studium 1996 mit dem Lizentiat in Politikwissenschaft (Lic. ès sc. pol.) abschloss. Nach dem Studium war er von 1996 bis 2000 Assistent und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Neuenburg und danach ...
Neo-Bundesrat Alain Berset (SP) nimmt die Krankenkassen und ihre Chefs an die Leine.
Der neue Sozialminister Alain Berset (39) setzt bei den Krankenkassen erste Zeichen. Mit einer Gesetzesrevision, die von seinem Vorgänger Didier Burkhalter eingeleitet wurde, verschärft er die Aufsicht über die Kassen und sorgt für mehr Transparenz.
Verstärkte Aufsicht. Das Bundesamt für Gesundheit erhält drei bis vier neue Stellen, um die Kassen besser zu kontrollieren.
Wenn sich zeigt, dass eine Kasse zu hohe Prämien verlangt, wird das Geld künftig an die ...
eva - in poll Alain Berset ... Krankenkassen
Der neue SP-Bundesrat will die Aufsicht über die Krankenkassen nicht an eine externe Behörde auslagern. Er kippt noch weitere Pläne seines FDP-Vorgängers.
Zum ersten Mal ist Alain Berset gestern als Innenminister vor die Medien getreten. Im Stil blieb der Ex-Ständerat dabei so unauffällig wie immer; was er zu kommunizieren hatte, erwies sich aber als durchaus bemerkenswert. Thema war der Gesetzesentwurf zur verbesserten Aufsicht über die Krankenkassen, den der Bundesrat am Mittwoch verabschiedet hatte. Wie sich zeigt, hat ...
barby - in poll Alain Berset ... Weichenstellungen
Bern - Treffen mit Vertretern aus den Bereichen Gesundheit, Bildung und Forschung standen im Mittelpunkt der bilateralen Treffen von Bundesrat Alain Berset am World Economic Forum WEF in Davos. Bei seinem ersten Besuch als Vorsteher des Eidgenössischen Departements des Innern EDI nutzte Alain Berset am Donnerstag und Freitag die Gelegenheit, anstehende Fragen in diesen EDI-Bereichen zu erörtern und erste Weichen für eine künftige Zusammenarbeit zu stellen.
Erste Kontakte knüpfte der Bundesrat mit dem EU-Kommissar für Gesundheit und ...
Mit der Brechstange gegen Alain Berset Der Ständerat will eine rasche Abstimmung über die Einheitskasse erzwingen. Alain Berset appelliert derweil an die Gewaltenteilung und denkt nicht daran, seinen Gegenvorschlag zurückzuziehen. |
PID-Verbot soll in der Schweiz gelockert werden: Kommt jetzt der Mensch nach Mass? Bislang war in der Schweiz PID (= Präimplantationsdiagnostik) verboten. Gemeint ist damit die genetische Untersuchung von Embryonen im Rahmen einer künstlichen Befruchtung. Doch künftig will der Bundesrat das PID-Verbot lockern. Gesundheitsminister Alain Berset wurde beauftragt, bis im Frühjahr 2013 die Botschaft zu den entsprechenden Gesetzentwürfen auszuarbeiten. Neu sollen Paare mit erblicher Vorbelastung, bei denen die [...] |
Bundesratswahlen 2011: SVP scheitert mit Kampf um zweiten Bundesratssitz Heute hat die Bundesversammlung in Bern eine neue Landesregierung gewählt. Ergebnis: Der neue Bundesrat ist (fast) der alte. Der Kampf der SVP um einen zweiten Bundesratssitz ist somit gescheitert. Lediglich ein neues Gesicht weist die frisch gewählte Landesregierung auf: Alain Berset (SP). Er tritt die Nachfolge der abgetretenen SP-Bundesrätin Micheline Calmy-Rey an. Wiedergewählt wurden Doris [...] |
Seid doch endlich ehrlich! Die Gesundheitspolitiker finden die Pharmapreise zu hoch, die Industrie verteidigt sie. Nun profiliert sich Innenminister Alain Berset mit hartem Durchgreifen gegen die Pillendreher. Er hat die Krankenkassenprämien im Visier. Novartis, Roche & Co. argumentieren: Die hohen Investitionen in Forschung und Entwicklung rechtfertigten die Preise. Welche Seite hat Recht? Keine von beiden. Das wichtigste Argument bleibt [...] |