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Gewerkschaften in Deutschland

Leiharbeit in Deutschland auf Rekordhoch

Gewerkschaften in Deutschland 37%

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Berlin - Leiharbeit ist in Deutschland weiter auf dem Vormarsch.

 

Die Zahl der Zeitarbeiter hat im vorigen Jahr mit 910.000 ein Rekordhoch erreicht und sich der Millionengrenze genähert. Das waren nach den am Freitag von der Bundesagentur für Arbeit veröffentlichten Zahlen zum Stichtag 30. Juni rund 103.000 oder fast 13 Prozent mehr als ein Jahr davor. Ein Drittel der Leiharbeiter war als Hilfspersonal tätig. Zudem erwies sich die Hälfte der Jobs mit einer Dauer von weniger als drei Monaten als sehr kurzlebig.

 

"Die Zahlen zeigen, dass sich die Zweiteilung des Arbeitsmarktes weiter fortsetzt und die Zahl derjenigen zunimmt, die nur prekäre Arbeit finden", sagte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach. Nach Einschätzung der Arbeitgeber könnte der Beschäftigungshöchststand damit schon erreicht sein. Der Großteil der Zeitarbeitsfirmen rechne mit einer Stagnation der Beschäftigtenzahlen auf hohem Niveau, sagte ein Sprecher des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (IGZ).

 

JEDER ZWEITE LEIHARBEITSJOB KÜRZER ALS DREI MONATE

 

In der Politik ist die Leiharbeit umstritten. Vor allem bei Gewerkschaften hat sie einen schlechten Ruf, weil Leiharbeiter zumeist schlechter bezahlt werden als Stammbelegschaften. Zudem handelt es sich um unsichere Beschäftigungsverhältnisse. Sie sind häufig von kurzer Dauer: Von den 569.000 im ersten Halbjahr 2011 beendeten Leiharbeitjobs dauerte die Hälfte weniger als drei Monate, wie aus der Analyse der Arbeitagentur hervorgeht.

 

Lesen Sie weiter: Reuters (20. Januar 2012)

Berlin (Reuters) - Leiharbeit ist in Deutschland weiter auf dem Vormarsch.

Die Zahl der Zeitarbeiter hat im vorigen Jahr mit 910.000 ein Rekordhoch erreicht und sich der Millionengrenze genähert. Das waren nach den am Freitag von der Bundesagentur für Arbeit veröffentlichten Zahlen zum Stichtag 30. Juni rund 103.000 oder fast 13 Prozent mehr als ein Jahr davor. Ein Drittel der Leiharbeiter war als Hilfspersonal tätig. Zudem erwies sich die Hälfte der Jobs mit einer Dauer von weniger als drei Monaten als sehr kurzlebig.

"Die Zahlen zeigen, dass sich die Zweiteilung des Arbeitsmarktes weiter fortsetzt und die Zahl derjenigen zunimmt, die nur prekäre Arbeit finden", sagte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach. Nach Einschätzung der Arbeitgeber könnte der Beschäftigungshöchststand damit schon erreicht sein. Der Großteil der Zeitarbeitsfirmen rechne mit einer Stagnation der Beschäftigtenzahlen auf hohem Niveau, sagte ein Sprecher des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (IGZ).

JEDER ZWEITE LEIHARBEITSJOB KÜRZER ALS DREI MONATE

In der Politik ist die Leiharbeit umstritten. Vor allem bei Gewerkschaften hat sie einen schlechten Ruf, weil Leiharbeiter zumeist schlechter bezahlt werden als. Stammbelegschaften. Zudem handelt es sich um unsichere Beschäftigungsverhältnisse. Sie sind häufig von kurzer Dauer: Von den 569.000 im ersten Halbjahr 2011 beendeten Leiharbeitjobs dauerte die Hälfte weniger als drei Monate, wie aus der Analyse der Arbeitagentur hervorgeht.


martina -
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