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Atomkraft in der Schweiz

Was die Schweiz aus Tschernobyl lernte

Atomkraft in der Schweiz, DAFÜR 41%

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Fast zwei Monate nach Tschernobyl: Mehr als 30'000 Menschen nahmen am 22. Juni 1986 an der grössten Anti-AKW Demonstration der Schweiz in Gösgen teil.Die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl vor 25 Jahren wirkte sich auch in der Eidgenossenschaft aus. Der verheerende Unfall deckte Schwächen auf – und hatte politische Folgen.

 

Vier Tage nach der Katastrophe erreichte die radioaktive Wolke am 30. April 1986 auch die Schweiz. Am stärksten war das Tessin betroffen, da es dort an diesem Tag regnete. Mit 50'000 Becquerel Caesium 137 wurde dort die schweizweit höchste Konzentration an Radioaktivität gemessen. Die Behörden verboten daraufhin den Fischfang im Luganersee – eine Regelung, die allerdings nicht für den italienischen Teil des Sees galt. Ferner erliessen sie Empfehlungen betreffend Fisch, Milchprodukte und Gemüse für gefährdete Bevölkerungsgruppen wie Schwangere, stillende Mütter und Kleinkinder. Schafe und Ziegen durften im Tessin bis Ende August nicht geschlachtet werden.

 

Einige Empfehlungen und Anordnungen waren widersprüchlich und lösten bei der Bevölkerung Panik-Reaktionen aus. So brach der Salat- und Gemüsekonsum zeitweilig ein. Der . und musste später die Fischer und die Gemüsebauern für den Einnahmeausfall entschädigen.

 

Lesen Sie mehr: bazonline.ch (19.4.2011)


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